Architekturstyp der Täuschung, Wandgemälde in Levallois-Perret, Paris, Frankreich
Das Trompe-l'œil-Wandgemälde ist ein architektonisches Kunstwerk im Pariser Stadtteil Levallois-Perret, das Hausfassaden mit aufgemalten Elementen wie Fenstern und Türen schmückt. Die Werke befinden sich im Freien auf Hauswänden und sind direkt von der Straße aus sichtbar.
Trompe-l'œil als Maltechnik hat ihren Ursprung in der Antike, doch der Begriff selbst wurde erstmals im 19. Jahrhundert im Rahmen des Pariser Salons verwendet. Im Laufe der Zeit wandelte sich der Stil von illusionistischer Raummalerei hin zu großformatigen Wandbildern im städtischen Raum.
Trompe-l'œil als Technik täuscht das Auge, indem flache Flächen wie dreidimensionale Räume wirken. In Levallois-Perret nutzen Künstler diese Technik, um Hauswände mit gemalten Fenstern, Türen und Szenen zu verwandeln, die beim Vorbeigehen fast echt wirken.
Die Wandbilder befinden sich im Freien in Levallois-Perret und sind jederzeit kostenlos von der Straße aus zu sehen. Eine geführte Tour durch das Viertel, die etwa zwei Stunden dauert, ermöglicht es, die Werke im Zusammenhang zu verstehen und nichts zu verpassen.
Levallois-Perret ist auch der Ort, an dem Gustave Eiffel seine Werkstätten hatte, bevor er den Eiffelturm baute und an der Konstruktion der Freiheitsstatue mitwirkte. Dieses historische Erbe ist für viele Besucher der Trompe-l'œil-Fresken eine echte Überraschung.
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