Oberkampf-Straße, Straße im 11. Arrondissement, Paris, Frankreich
Die Rue Oberkampf ist eine Straße im 11. Arrondissement von Paris, die sich von der Nähe der Place de la République bis zum Boulevard de Ménilmontant erstreckt. Sie verbindet mehrere Metrostationen und verläuft durch ein dicht besiedeltes Viertel mit Geschäften, Restaurants und alten Wohngebäuden.
Die Straße folgt einem alten Weg, der einst aus dem Pariser Zentrum in die Vororte führte und von Handwerkern und Händlern genutzt wurde. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Viertel zu einem Arbeiterviertel, das von der Textilindustrie und dem Handwerk geprägt war.
Die Rue Oberkampf trägt den Namen des Textilindustriellen Christophe-Philippe Oberkampf, der im 18. Jahrhundert die berühmte Toile-de-Jouy-Fabrik gründete. Heute ist die Straße vor allem abends belebt, wenn sich Einheimische und Besucher in den zahlreichen kleinen Bars und Cafés treffen.
Die Rue Oberkampf ist über die Metrostationen Oberkampf, Parmentier und Ménilmontant gut erreichbar, von wo aus man die gesamte Straße bequem zu Fuß erkunden kann. Tagsüber ist die Straße ruhig und gut zu begehen, abends belebter, besonders in der Nähe der Querstraßen Rue Saint-Maur und Rue Jean-Pierre Timbaud.
Entlang der Rue Oberkampf verstecken sich hinter unscheinbaren Türen mehrere alte Durchgangshöfe, sogenannte Passagen, die früher als Werkstätten oder Lagerhäuser dienten. Wer eine offene Tür entdeckt, kann kurz hineinschauen und noch heute Spuren dieser handwerklichen Vergangenheit entdecken.
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