Maison des Métallos, Kulturzentrum und historisches Monument im 11. Arrondissement, Paris, Frankreich
Das Maison des Métallos ist ein ehemaliges Industriegebäude in der Rue Jean-Pierre Timbaud, das heute als Veranstaltungsort für Theater, Tanz, Musik und Ausstellungen genutzt wird. Es bietet mehrere Räume, darunter ein Auditorium mit etwa 260 Plätzen, sowie kleinere Galerie- und Performancebereiche.
Das Gebäude wurde 1881 als Fabrik für Blechinstrumente erbaut und prägt seitdem das Viertel. Nach jahrzehntelanger Nutzung als Gewerkschaftssitz wurde es Anfang der 2000er Jahre in ein Kulturzentrum umgewandelt.
Die Räume erzählen von der Arbeiterbewegung und ihrer Verbindung zur Kunst, da das Gebäude lange Zeit als Gewerkschaftssitz diente. Besucher können spüren, wie Geschichte und zeitgenössische künstlerische Ausdrucksformen hier nebeneinander existieren.
Der Eingang liegt an der 94 rue Jean-Pierre-Timbaud im 11. Arrondissement; die nächsten Metrostationen sind Couronnes und Parmentier. Das hohe Bogenportal ist mit einem schmiedeeisernen Tor verschlossen, zu beiden Seiten liegen ebenerdig zwei Schaufenster mit rotem Rahmen. Das Gebäude ist als monument historique eingetragen, daher sind barrierefreier Zugang und Raumaufteilung unterschiedlich; fragen Sie vor einer Vorstellung an der Rezeption.
Über dem Eingangsportal hängt noch immer eine geschmiedete Leier; sie erinnert an die erste Bestimmung des Hauses als Instrumentenfabrik Gautrot, später Couesnon. Fassaden und Dächer wurden im Jahr 2000 als Monuments historiques eingetragen, im selben Jahr, in dem die UFM einen Teil der Gebäude zum Verkauf stellte.
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