Straße François Miron, Wohnstraße im Marais, Paris
Die Rue François Miron ist eine schmale Wohnstraße im Herzen des Marais, dem 4. Arrondissement von Paris. Sie ist gesäumt von alten Steingebäuden, Fachwerkhäusern und kleinen Geschäften, die sich auf beiden Seiten aneinanderreihen.
Die Straße existiert seit dem Mittelalter und war einst Teil einer der Hauptachsen des alten Paris. Im Laufe der Jahrhunderte blieben einige ihrer ältesten Gebäude erhalten, darunter die Fachwerkhäuser aus dem 14. bis 16. Jahrhundert, die in den 1960er Jahren restauriert wurden.
Die Rue François Miron ist für ihre mittelalterlichen Fachwerkhäuser an den Hausnummern 11 und 13 bekannt, die früher anhand von Symbolen wie einer Sense oder einem Schaf bezeichnet wurden, statt mit Zahlen. Dieses alte System der Hausbezeichnung lässt sich noch heute an den Fassaden nachvollziehen.
Die Straße ist gut zu Fuß zu erkunden und liegt in der Nähe mehrerer anderer Sehenswürdigkeiten im Marais, sodass sie sich leicht mit einem Spaziergang durch das Viertel verbinden lässt. Die schmalsten Abschnitte mit Kopfsteinpflaster können für Rollstühle oder Kinderwagen schwierig sein.
Unter dem Gebäude Maison d'Ourscamp in der Nummer 44-46 befindet sich ein erhaltener Weinkeller aus dem 13. Jahrhundert, der aus der Zeit eines Klosters stammt. Er ist einer der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Keller dieser Art in Paris.
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