Salle Pleyel, Historisches Konzertgebäude im 8. Arrondissement, Paris
Die Salle Pleyel ist ein historisches Konzert- und Veranstaltungsgebäude im 8. Arrondissement von Paris, in der Rue du Faubourg Saint-Honoré. Die Fassade im Art-déco-Stil zeigt hohe vertikale Fenster, geometrische Formen und ein markantes Kranzgesims, während die große Halle im Inneren Platz für rund 2.000 Zuschauer bietet.
Die Salle Pleyel wurde 1927 eröffnet und war zunächst der einzige Konzertsaal in Paris, der für große Sinfoniekonzerte ausgelegt war. In den 1930er-Jahren führte die Wirtschaftskrise zum Bankrott der Pleyel-Gesellschaft, woraufhin das Haus von einer Bank übernommen wurde.
Die Salle Pleyel trägt den Namen von Ignace Pleyel, dem Gründer einer berühmten Pariser Klaviermanufaktur. Wer das Gebäude betritt, bemerkt die schlichte Innenausstattung, die den Blick ganz auf die Bühne lenkt, ohne von Verzierungen abgelenkt zu werden.
Der Saal befindet sich im 8. Arrondissement, fußläufig von der Rue du Faubourg Saint-Honoré erreichbar, in einem gut erschlossenen Stadtteil. Für Konzertbesucher empfiehlt es sich, frühzeitig anzureisen, da die Umgebung zu Stoßzeiten belebt sein kann.
Obwohl die Salle Pleyel als Konzertsaal für klassische Musik bekannt ist, haben dort auch Jazzlegenden wie Louis Armstrong und Django Reinhardt gespielt. Zudem war sie Schauplatz der César-Verleihung, des wichtigsten französischen Filmpreises.
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