Forêt domaniale de Montmorency, Staatswald bei Saint-Prix, Frankreich
Die Forêt domaniale de Montmorency ist ein Staatswald nördlich von Paris, nahe Saint-Prix im Département Val-d'Oise. Er erstreckt sich auf hügeligem Gelände von Nordwesten nach Südosten und besteht hauptsächlich aus Kastanienbäumen, mit vereinzelten Wildkirschen und Ahornbäumen in feuchten Bereichen.
Der Wald war jahrhundertelang ein königliches Jagdrevier und wurde später vom Staat schrittweise aufgekauft, in mehreren Schritten ab 1933. Seitdem ist er als öffentlicher Naturraum geschützt und für alle zugänglich.
Der Wald war früher ein königliches Jagdrevier, und diese Vergangenheit ist noch heute spürbar: Das Château de la Chasse, die Fontaine Sainte-Radegonde und die sogenannte Teufelsbrücke erinnern an sie. Letztere trägt eine Legende, der zufolge sie in einer einzigen Nacht ohne fremde Hilfe erbaut wurde.
Der Wald ist das ganze Jahr über frei zugänglich, und der Eintritt ist kostenlos. Ein Teil der Wege ist auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet, und einige Pfade sind breit genug für Fahrräder.
Mehrere kleine Bäche durchziehen den Wald und speisen weiter unten den Lac d'Enghien sowie die Oise. Die Tour du Plumet bietet einen Panoramablick über das Gelände, was angesichts der sonst dichten Baumdecke überraschend ist.
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