Wallfahrtsmuseum, Museum in Piekary Śląskie, Polen
Das Muzeum Sanktuaryjne ist ein Museum in Piekary Śląskie in Polen, das sich direkt neben der Basilika des Heiligtums der Mutter der Gerechtigkeit und der sozialen Liebe befindet. Es verteilt sich auf zwei Stockwerke, wobei die Hauptausstellungsräume im Obergeschoss liegen und im Erdgeschoss ein Konferenzraum untergebracht ist.
Das Museum wurde 2009 anlässlich des 350. Jubiläums der Verehrung der Muttergottes von Piekary eröffnet und vom Erzbischof Damian Żemojta eingeweiht. Die Sammlung reicht bis ins Jahr 1303 zurück und zeigt, wie das Heiligtum über die Jahrhunderte zum Zentrum des religiösen Lebens in Schlesien wurde.
Das Museum befindet sich im Herzen des Wallfahrtszentrums und bewahrt Objekte, die Gläubige seit Jahrhunderten als Dankzeichen gestiftet haben, darunter Metallvotive in Form von Herzen und Gliedmaßen. Diese Votivgaben spiegeln wider, wie eng der Glaube an die Muttergottes von Piekary mit dem Alltagsleben der Menschen in der Region verwoben ist.
Das Museum ist während der Öffnungszeiten des Pilgerzentrums zugänglich und Besuche finden in Begleitung eines Führers statt, weshalb eine vorherige Anmeldung empfohlen wird. Der Kontakt kann über die Website des Heiligtums hergestellt werden, um den Besuch im Voraus zu planen.
Unter den Ausstellungsstücken befindet sich ein Kelch, der König Johann III. Sobieski gehörte und den er vor der Schlacht von Wien im Jahr 1683 als Dankesgeschenk gestiftet haben soll. Ebenfalls zu sehen ist eine Monstranz, die im Auftrag der Kaiserin Eleonora, Ehefrau von Kaiser Leopold I., von einem Goldschmied aus Nysa gefertigt wurde.
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