Eleftherias-Platz, Platz und Fußgängerzone in Heraklion, Griechenland
Der Eleftherias-Platz ist der zentrale Platz von Heraklion, einer Stadt auf Kreta in Griechenland, und dient gleichzeitig als Fußgängerzone. Er ist mit glattem Marmor gepflastert, bietet einfache Sitzbänke und verfügt über Metallpylone in Form von Schiffsmasten, die an die maritime Geschichte der Stadt erinnern. Auf der Ostseite des Platzes steht das Archäologische Museum von Heraklion, und angrenzend befindet sich ein neoklassizistisches Gebäude, das heute Büros der Regionalverwaltung von Kreta beherbergt.
Während der venezianischen Herrschaft diente das Gelände als Exerzierplatz für Söldnertruppen und wurde Campo Marzio oder Piazza d'Armi genannt. Unter osmanischer Herrschaft erhielt es den Namen Georgsplatz, und es wurde ein Aquädukt mit drei Bögen errichtet, der die Stadt mit Wasser versorgte.
Der Name "Eleftherias" bedeutet auf Griechisch "Freiheit" und erinnert an den langen Kampf der Kreter um Unabhängigkeit. An besonderen Gedenktagen werden am Denkmal des Unbekannten Soldaten in der Mitte des Platzes Blumen niedergelegt.
Der Platz liegt im Herzen von Heraklion und ist zu Fuß von den meisten Punkten der Innenstadt leicht erreichbar. Von hier aus führen Fußgängerwege direkt in die Einkaufsstraßen der Stadt, was ihn zu einem praktischen Ausgangspunkt für eine Erkundung der Umgebung macht.
Unter dem heutigen Platz befanden sich in der venezianischen Zeit unterirdische Getreidespeicher, die die Stadt im Falle einer Belagerung mit Nahrung versorgen sollten. Später wurden dort auch große Wasserzisternen angelegt, um die Bevölkerung in Notsituationen mit Wasser zu versorgen.
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