Shiretokogo Lake, See in Shari, Japan
Der Shiretokogo-See (auch bekannt als Shiretoko-Goko-Seen) ist eine Gruppe von fünf kleinen Seen in der Hokkaido-Region Shari, Japan, eingebettet in bewaldetes Land am Fuß eines Gebirges. Die Seen sind durch kurze Wege verbunden und bieten Blicke auf Wasser, Baumkronen und in der Ferne das Meer.
Die Shiretoko-Goko-Seen entstanden durch vulkanische Aktivität des nahe gelegenen Berges Io (Iōzan), dessen Ausbrüche das Gelände formten und die Senken schufen, in denen sich die Seen bildeten. Das gesamte Shiretoko-Gebiet wurde 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt und gilt seitdem als eines der am besten erhaltenen Wildgebiete Japans.
Die fünf Seen sind für viele Besucher ein Symbol der Shiretoko-Halbinsel, einem der letzten weitgehend unberührten Winkel Hokkaidos. Wer die Holzstege entlanggeht, entdeckt Spuren von Braunbären und Spechten direkt an den Bäumen, was zeigt, wie nah das wilde Leben hier ist.
Ein Feldhaus am Eingang des Gebiets bietet eine kurze Einführung zu Sicherheitsregeln im Bärengebiet, die vor dem Betreten der Wege empfohlen wird. Der erhöhte Holzweg ist das ganze Jahr über zugänglich, während der Bodenpfad saisonalen Einschränkungen unterliegt und in bestimmten Monaten nur mit einer Führung begehbar ist.
Obwohl es fünf Seen gibt, sind nicht alle von jedem Weg aus sichtbar: Vom erhöhten Holzweg aus sieht man nur den ersten See, während der Bodenpfad Ausblicke auf alle fünf bietet. An klaren Tagen spiegeln sich die Bergkuppen im Wasser, was einen Blick in zwei Richtungen gleichzeitig ermöglicht.
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