Furepe Falls, Küstenwasserfall im Shiretoko-Nationalpark, Japan.
Furepe Falls ist ein Küstenwasserfall im Shiretoko Nationalpark, der 100 Meter direkt aus einer Felsklippe ins Meer des Ochotskischen Meeres fällt. Das Wasser kommt nicht aus einem Fluss, sondern tritt als Grundwasser oben an der Klippe aus und fällt dann herab.
Der Wasserfall wurde als Teil der Acht Aussichten von Shiretoko erfasst, einer historischen Sammlung, die natürliche Merkmale der Halbinsel Shiretoko dokumentiert.
Der Name Furepe stammt aus einer Ainu-Sprache und bedeutet "vom Wind geweht", was die starken Windströmungen widerspiegelt, die an dieser Küstenlinie ständig präsent sind.
Der Zugang erfolgt über einen eineinhalb Kilometer langen Wanderweg, der vom Shiretoko Nature Center startet und etwa 20 bis 25 Minuten dauert. Die Küstenlage bedeutet, dass starker Wind und Gischt häufig sind, daher ist wetterfeste Kleidung empfehlenswert.
Besonders auffällig ist, dass das Wasser aus Rissen in der Felsklippe tritt und dann 100 Meter hinunterfällt, anstatt von einem Bergfluss zu stammen. Dieses Phänomen macht den Wasserfall zu einem seltenen Beispiel einer grundwasserspeisten Küstenkaskade.
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