Rausu-dake, Stratovulkan auf der Shiretoko-Halbinsel, Japan
Der Berg Rausu ist ein Schichtvulkan auf der Halbinsel Shiretoko in Hokkaido, der sich auf 1660 Meter Höhe erhebt. Seine steilen Hänge bestehen aus Andesit-Gestein und durchschneiden mehrere etablierte Wanderwege, die bis zum Gipfel führen.
Der Vulkan war vor etwa 1400 Jahren sehr aktiv und erlebte einen großen Ausbruch, gefolgt von pyroklastischen Strömen etwa 500 Jahre später. Diese Ereignisse formten die heutige Form und Struktur des Berges.
Der Berg ist Teil der bekannten 100 Berge Japans und liegt im Shiretoko-Nationalpark, der als Naturerbe der Welt geschützt ist. Besucher erleben die Bedeutung dieses Ortes als Symbol der natürlichen Kraft und Schönheit der Region.
Die Klettersaison beginnt mit einem Eröffnungsfest am 3. Juli, und Wanderer können den Gipfel über etablierte Wege von Rausu und Shari erreichen. Wer klettern möchte, sollte auf wechselhaftes Wetter vorbereitet sein und festes Schuhwerk tragen.
Der Berg markiert den nordöstlichsten Punkt der aktiven Vulkanismus in Hokkaido und bietet Aussichten auf den Kuril-Vulkanbogen und das Ochotskische Meer. Von klaren Tagen aus können Besucher diese fernen vulkanischen Landschaften am Horizont sehen.
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