Lake Chūzenji, See in Nikko, Japan
Der Chūzenji-See ist ein Bergsee in Nikko, Japan, der vor etwa 20.000 Jahren durch einen Vulkanausbruch des nahe gelegenen Mount Nantai entstand. Er liegt auf rund 1.269 Metern Höhe und ist von bewaldeten Hängen und Klippen umgeben, die direkt ins Wasser abfallen.
Der See entstand durch einen Lavastrom des Mount Nantai, der das Tal absperrte und das Wasser aufstaute. In der Edo-Zeit kamen Mönche und Pilger an dieses Ufer, was dem Ort seinen religiösen Charakter verlieh.
Der Name Chūzenji leitet sich vom gleichnamigen buddhistischen Tempel am Ufer des Sees ab. Der Tempel beherbergt eine aus einem Baumstamm geschnitzte Kannon-Statue, die Besucher heute noch besichtigen können.
Der See ist über die Irohazaka-Kurvenstraße erreichbar, die von der Stadt Nikko hinaufführt und für An- und Abfahrt jeweils eine eigene Spur hat. Ein Besuch im Herbst lohnt sich besonders, doch dann ist die Straße sehr belebt, weshalb ein früher Start empfehlenswert ist.
Ganz in der Nähe des Sees befindet sich der Kegon-Wasserfall, der von der Klippe über dem Ufer rund 97 Meter in die Tiefe stürzt. Von einer Aussichtsplattform oben sowie von einer per Aufzug erreichbaren Ebene am Fuß des Wasserfalls kann man ihn aus zwei sehr unterschiedlichen Perspektiven betrachten.
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