石見銀山遺跡, Ruinen einer Silbermine in Ōda, Japan
Die Iwami Ginzan-Ruinen sind eine weitläufige Bergbauanlage in den Bergen der Präfektur Shimane, in der Stadt Ōda. Das Gelände umfasst Stolleneingänge, historische Stadtbereiche, Handelsrouten und Schreine, die sich über ein breites Waldgebiet erstrecken.
Die Silbermine wurde im 16. Jahrhundert entdeckt und wuchs unter der Herrschaft der Tokugawa-Shōgune zu einem der wichtigsten Silberproduzenten der Welt heran. Der Rückgang der Silbervorkommen im 18. Jahrhundert ließ die Mine langsam an Bedeutung verlieren, bis der Betrieb schließlich ganz eingestellt wurde.
In der Gegend um Ōmori kann man noch heute Häuser, Tempel und Schreine aus der Blütezeit des Bergbaus sehen. Lokale Schreine, die dem Berggott gewidmet sind, zeugen davon, wie tief verwurzelt der Glaube der Bergleute in ihrem Alltag war.
Das Gelände ist weitläufig, daher empfiehlt sich bequemes Schuhwerk und ausreichend Zeit für den Besuch. Ein Park-and-Ride-System steht zur Verfügung, mit dem man das Auto abstellen und von dort mit dem Bus in die historischen Bereiche fahren kann.
Obwohl das Gebiet einst zu den größten Silberproduzenten der Welt zählte, wurden die Wälder rund um die Mine durch geplante Abholzung und Wiederaufforstung bewusst geschützt, was das Gelände heute grüner macht als viele andere Bergbaustandorte. Dieser Umgang mit natürlichen Ressourcen war für die damalige Zeit ungewöhnlich und ist noch heute sichtbar.
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