Yamabuki Castle, Burganlage in Ōda, Japan
Yamabuki Castle ist eine Hügelburg auf dem Berg Yōgaiyama in der Stadt Ōda, in der Präfektur Shimane, Japan. Die erhaltenen Ruinen zeigen Steinmauern, trockene Wassergräben und ebene Bereiche, die einst als Wohn- und Lagerräume dienten.
Ōuchi Hiroyuki ließ die Festung Anfang der 1530er Jahre errichten, um die Silbermine Iwami Ginzan in der Nähe zu kontrollieren. Im Laufe des 16. Jahrhunderts wechselte die Burg mehrfach den Besitzer, da rivalisierende Clans um den Zugang zu diesem wertvollen Bergwerk kämpften.
Die Burg trägt den Namen Yamabuki, was im Japanischen die Kerria-Blüte bezeichnet, eine gelb blühende Pflanze. Besucher können heute die Reste der Verteidigungsanlagen erkunden und dabei beobachten, wie die Burganlage den natürlichen Verlauf des Berges nutzt.
Das Erreichen der Ruinen erfordert etwa eine Stunde Wanderung auf Waldwegen, die stellenweise steil und nicht befestigt sind. Festes Schuhwerk ist unbedingt empfehlenswert, da der Untergrund je nach Wetter rutschig werden kann.
Einige der Wanderwege, die heute Besucher auf den Berg führen, folgen den alten Transportwegen, die einst zum Abtransport von Silber zur Küste genutzt wurden. Der Gipfel bietet einen freien Blick auf das Gelände der Silbermine Iwami Ginzan, das heute zum UNESCO-Welterbe gehört.
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