Okidomari, Hafensiedlung in Oda, Japan
Okidomari ist eine historische Hafensiedlung in Oda mit einer natürlichen Bucht, die sich etwa 440 Meter ins Land erstreckt und von Bergen umgeben ist. Der Ort besteht aus engen Wegen mit alten Kaufmannshäusern und Lagerhäusern, die das Aussehen einer historischen Handelsstadt bewahrt haben.
Während der Edo-Zeit war Okidomari ein wichtiger Hafen für den Silberexport. Diese Periode prägte den Ort nachhaltig und machte ihn zu einem bedeutenden Handelszentrum an der japanischen Westküste.
Die Siedlung bewahrt ursprüngliche zweistöckige Kaufmannshäuser entlang enger Wege, wo sich Lagergebäude aus der Zeit des Nordsee-Handels dicht aneinander reihen. Der Ort zeigt heute noch, wie Händler und Handwerker in diesen engen Gassen lebten und arbeiteten.
Der Ort ist von Bergen umgeben und lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die engen Wege zwischen den historischen Häusern nicht für Fahrzeuge geeignet sind. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, um die unebenen Straßen und Treppen komfortabel zu gehen.
Zwei Festungen, Kushiyama Castle und Umaru Castle, bewachen seit der Zeit des Mouri-Clans die nördliche und südliche Seite der Buchteinfahrt. Diese Befestigungen zeigen, wie wichtig die Kontrolle dieses Hafens für die damaligen Machthabenden war.
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