Dom der heiligen Barbara, Gotische Kathedrale in Kutná Hora, Tschechische Republik
Die St.-Barbara-Kirche erhebt sich im Stadtteil Žižkov als gotischer Sakralbau mit einem Netzgewölbe über dem Mittelschiff und zahlreichen Seitenkapellen entlang der Außenmauern. Drei markante Zeltdächer mit spitzen Helmen krönen das Bauwerk, während schlanke Strebepfeiler die Außenfassade gliedern und umlaufende Galerien den Baukörper umschließen.
Der Bau begann Ende des 14. Jahrhunderts als Ausdruck des Reichtums, den der Silberbergbau in die Stadt brachte, und zog sich über mehrere Generationen hin. Die Arbeiten wurden im 16. Jahrhundert unterbrochen und erst im 19. Jahrhundert unter Leitung von Josef Mocker endgültig abgeschlossen.
Die Kathedrale enthält gotische Fresken, die das Leben der heiligen Barbara, Schutzpatronin der Bergleute, darstellen und die Verbindung zur lokalen Bergbautradition zeigen.
Besucher können die Kirche an den meisten Tagen besichtigen, wobei die Innenräume im Sommer länger zugänglich bleiben als im Winter. Der Zugang zur Empore erfordert das Steigen von Treppen, während das Erdgeschoss für die meisten Gäste leicht zugänglich ist.
Die Kirchenfenster zeigen Szenen aus dem Bergbauleben, darunter Bergleute bei der Arbeit unter Tage und das Schmelzen von Erzen in Werkstätten. Einige Gewölbemalereien tragen noch Spuren mittelalterlicher Farben, die bei Restaurierungsarbeiten im 20. Jahrhundert freigelegt wurden.
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