Kesselkoppe, Berggipfel im Riesengebirge, Tschechische Republik
Die Kesselkoppe ist ein Berggipfel im Riesengebirge mit einer Höhe von 1435 Metern und verfügt über ein flaches Gipfelplateau mit steilen Hängen rundherum. Die östlichen Seiten fallen in die markanten Kesseltäler ab, die als Gletschertäler bekannt sind.
Der Berg war früher als Kokrháč bekannt und diente seit dem 19. Jahrhundert als Orientierungspunkt für Navigation und Vermessung im Riesengebirge. Sein strategischer Standort machte ihn zu einem wichtigen Referenzpunkt für kartographische Arbeiten in der Region.
Der rote Grenzweg verbindet Gemeinden auf beiden Seiten der tschechisch-polnischen Grenze und prägt das Wandererlebnis mit seiner symbolischen Bedeutung. Besucher folgen diesem Pfad und spüren die historische Verbindung zwischen den Regionen.
Mehrere Wanderwege führen von Harrachov und Zacler zum Gipfel mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden durch den Nationalpark Krkonossky. Es lohnt sich, vor der Wanderung die Wetterbedingungen zu überprüfen, da die exponierten Höhen schnell neblig werden können.
Zwei Gletscherkärttel mit den Namen Großes und Kleines Kesseltal beherbergen auf ihren südöstlichen Hängen seltene alpine Pflanzenarten. Diese abgelegenen Nischen ermöglichen das Überleben von Pflanzen, die in niedriger gelegenen Bereichen nicht vorkommen.
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