Kirche St. Cyrill und Method, Orthodoxe Kathedrale in der Neustadt, Prag, Tschechische Republik.
Die Kathedrale der Heiligen Kyrill und Method ist ein Ziegelbau in der Prager Neustadt, der über drei Kirchenschiffe verfügt. Außen prägen barocke Formen die Fassade, während sich im Inneren Stuck und Deckenmalereien über die Gewölbe erstrecken.
Kilián Ignaz Dientzenhofer leitete den Bau zwischen 1730 und 1736 für den Orden der Barmherzigen Brüder. Die orthodoxe Kirche übernahm das Gebäude 1935 und gab ihm seinen heutigen Namen.
Der Name ehrt zwei byzantinische Missionare des neunten Jahrhunderts, die slawische liturgische Traditionen prägten. Die Gemeinde folgt heute orthodoxen Riten und pflegt Verbindungen zu östlichen christlichen Gemeinschaften in der Stadt.
Der Eingang liegt an einer belebten Straße in der Neustadt, wenige Gehminuten vom Karlsplatz entfernt. Die Krypta im Untergeschoss ist als Gedenkstätte zugänglich und bietet einen Kontrast zum helleren Kirchenraum.
Im Juni 1942 zogen sich sieben Widerstandskämpfer nach dem Attentat auf Reinhard Heydrich in die Krypta zurück. Nach einer mehrstündigen Belagerung wurden sie dort von deutschen Einheiten gestellt.
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