Vrtba-Garten, Französischer Formalgarten in Malá Strana, Prag, Tschechische Republik
Der Vrtba-Garten ist eine französische Formanlage in Malá Strana mit drei Ebenen, die sich den Hang hinauf erstrecken und durch dekorative Treppen verbunden sind. Der Garten verfügt über geometrische Blumenbeete, Brunnen und wird von klassischen Säulenarkaden eingefasst.
Der Garten wurde 1720 vom Architekten František Maxmilián Kaňka für Graf Jan Josef von Vrtba entworfen, als der angrenzende Vrtba-Palast erneuert wurde. Die Anlage entstand während einer Zeit großer Umgestaltungen in der Stadt.
Der Garten zeigt Werke des Bildhauers Matyáš Bernard Braun und Fresken von Václav Vavřinec Reiner in der Sala Terrena, die zum Palast führt. Diese Kunstwerke prägen das Erscheinungsbild des Ortes und laden zum Verweilen ein.
Der Garten ist vom Karmelitská-Platz aus über ein Tor zugänglich und kann von April bis Oktober besucht werden. Die beste Zeit für einen Besuch ist der Vormittag oder am späten Nachmittag, wenn weniger Menschen unterwegs sind.
Der Garten verbindet französisches Design mit italienischen Terrassierungstechniken, eine ungewöhnliche Mischung, die in dieser Zeit in Mitteleuropa selten war. Diese Fusion von Stilen zeigt sich besonders deutlich in der Art, wie die Ebenen mit den Treppen organisiert sind.
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