Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří, Bergbauerbestätte im Erzgebirge, Tschechische Republik und Deutschland
Die Erzgebirgsregion ist ein Bergbaugebiet, das sich über etwa 95 Kilometer entlang der Grenze zwischen Sachsen und Nordböhmen erstreckt. Das Gebiet enthält über 20 erhaltene Bergbaudenkmäler, darunter Schachtanlagen, Aufbereitungsanlagen und Museen, die die Arbeitswelt unter Tage dokumentieren.
Der Bergbau in dieser Region begann vor etwa 850 Jahren mit der Gewinnung von Silber und setzte sich bis 1990 fort, wobei verschiedene Mineralien wie Zinn, Kobalt und Uran abgebaut wurden. Die Region war lange Zeit eines der wichtigsten Bergbauzentren Europas.
Der Bergbau prägte das Leben hier über Jahrhunderte hinweg, sichtbar in den Straßen der alten Bergstädte mit ihren charakteristischen Häusern und Kirchen. Die Menschen hier hatten ihre eigenen Handwerkstraditionen und Bräuche, die an die harte Arbeit unter der Erde gebunden waren.
Das Gebiet hat mehrere Eingangspunkte und Museen an verschiedenen Orten, sodass Besucher je nach Interesse wählen können, wo sie anfangen. Es ist hilfreich, im Voraus zu planen, welche Orte man sehen möchte, da die Region über ein großes Gebiet verteilt ist.
Das Gebiet beherbergt fünf unterschiedliche Bergbaulandschaften, jede mit ihrem eigenen Charakter je nachdem, welche Mineralien dort abgebaut wurden. Diese Vielfalt macht die Region zu einem Klassenzimmer für die Geschichte des europäischen Bergbaus.
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