Pustevny, Bergsattel in Prostřední Bečva, Tschechische Republik.
Pustevny ist ein Gebirgspass in den Mährisch-Schlesischen Beskiden auf etwa 1018 Metern Höhe und bietet Ausblicke auf die umgebenden Bergkuppen. Der Bereich verfügt über moderne Besucheinrichtungen und ist durch ein Sesselbahnsystem mit den umliegenden Hängen verbunden.
Das Gebiet wurde von Einsiedlern bewohnt, bis die Besiedlung 1874 endete und dem Ort seinen Namen gab. Der Name leitet sich vom tschechischen Wort für Einsiedler ab und erinnert an diese frühe Geschichte.
Die hölzernen Gebäude Libušín und Maměnka entstanden Ende des 19. Jahrhunderts nach Entwürfen von Architekt Dušan Jurkovič und zeigen volkstümliche Baustile der Region. Besucher können die traditionellen Handwerkstechniken und die lokalen Baumaterialien in der Architektur entdecken.
Sie erreichen das Gebiet bequem mit der Sesselbahn vom Ort Ráztoka oder nutzen die Parkplätze beim Besucherzentrum. Die Infrastruktur macht es einfach, den Pass zu erkunden, ohne dass lange Wanderungen notwendig sind.
Das Sesselbahnsystem hier spielte eine wichtige Rolle in der europäischen Entwicklung von Skiliftanlagen und Aufstiegshilfen. Die technische Geschichte dieser Anlagen zeigt die Anfänge des modernen Bergverkehrs in Europa.
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