Věstonice Reservoir, Stausee in Tschechien
Das Věstonice-Stausee ist ein großes Gewässer in der Nähe von Dolní Věstonice, das Teil eines Komplexes von drei Stauseen ist, die zwischen 1975 und 1988 errichtet wurden. Der See erstreckt sich auf etwa 10 Quadratkilometer und wird von den Flüssen Jihlava und Svratka gespeist.
Der Stausee wurde errichtet, um die Hochwassergefahr zu verringern und Wasser für die Region zu speichern. Die Konstruktion eines Dammes verwandelte die Landschaft grundlegend und führte zur Überflutung des Dorfes Mušov, während die Kirche Sankt Linhart auf einem Hügel erhalten blieb.
Die Kirche Sankt Linhart auf der Insel ist ein Überbleibsel des ehemaligen Dorfes Mušov, das bei der Stauseeerrichtung überflutet wurde. Sie steht als sichtbares Zeichen der menschlichen Geschichte in dieser Landschaft und zieht Besucher an, die die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart erkunden möchten.
Sie können auf dem Damm fahren oder auf Wegen spazieren, die informativen Tafeln zur lokalen Umwelt haben. Die beste Zeit zum Besuchen ist das Frühjahr und der Herbst, wenn Zugvögel ankommen und das Wetter zum Wandern angenehm ist.
Sand- und Kiesinseln, die als Na Pískách bekannt sind, entstanden durch Windeinwirkung und bilden eine charakteristische Landform, die die Dynamik der Wasserbewegung zeigt. Diese natürlichen Formationen bieten einen seltenen Blick darauf, wie Naturkräfte das Erscheinungsbild des Sees kontinuierlich gestalten.
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