Nové Mlýny reservoirs, Kaskade künstlicher Seen in Südmähren, Tschechische Republik.
Die Nové Mlýny-Anlage besteht aus drei verbundenen Seen, die sich über das Landschaft des Flusses Thaya erstrecken und eine Gesamtfläche von 32,3 Quadratkilometern abdecken. Diese Wasserkörper liegen in der Region Südmähren auf etwa 164 Metern Höhe.
Der Bau dieser Seen fand zwischen 1972 und 1988 statt und veränderte die Landschaft dieser Region grundlegend. Die Anlagen wurden geschaffen, um Landwirtschaft zu unterstützen, Hochwasser zu kontrollieren und Strom zu erzeugen.
Das Mittelreservoir grenzt an Dolní Věstonice, wo Archäologen die Venus von Věstonice entdeckten, eine Keramikfigur aus der Altsteinzeit. Diese Entdeckung macht den Ort zu einem bedeutenden Schauplatz für das Verständnis früher menschlicher Kunstfertigkeit.
Die Seen sind mit dem Auto erreichbar und bieten viele Plätze zum Spazieren, Beobachten von Vögeln und zum Entspannen an den Ufern. Besucher sollten angemessene Kleidung je nach Jahreszeit mitbringen und die lokalen Wege respektieren.
Eine Barockkirche des heiligen Nikolaus steht auf einer Insel im mittleren See, umgeben von über zweitausend Gräbern aus der Zeit des Großmährischen Reiches. Diese Kirche verbindet christliche Geschichte mit archäologischen Schätzen aus der Vorzeit.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.