Sigismundglocke, Bronzeglocke im Veitsdom, Prag, Tschechische Republik.
Die Sigismundglocke ist eine massive Bronzeglocke in der St.-Veits-Kathedrale und misst etwa 2 Meter in der Höhe. Sie wiegt rund 13 Tonnen und erzeugt Klänge mit großer Lautstärke, die über das gesamte Burgviertel hinweg zu hören sind.
Der Glockengießer Tomáš Jaroš schuf dieses Kunstwerk 1549 für die Kathedrale. Seit dieser Zeit erklingt die Glocke und hat Generationen von Prager durch ihre Klänge begleitet.
Die Glocke ertönt zu wichtigen religiösen Festen und wird von der Gemeinde als Symbol der Kathedrale wahrgenommen. Ihr tiefes Läuten prägt die Soundlandschaft des Burgplatzes und verbindet Gläubige mit Jahrhunderten kirchlicher Tradition.
Die Glocke befindet sich im Turm der Kathedrale und ist von außen über den Burgplatz sichtbar. Besucher können die Klänge am besten hören, wenn sie sich im Hof oder auf den umliegenden Flächen aufhalten.
Die Glocke erfordert regelmäßige Drehungen um ihre Achse, um Risse und Beschädigungen der Metallstruktur zu verhindern. Diese Wartung erfolgt nur in großen zeitlichen Abständen und zeigt die besondere Sorgfalt, die dieses historische Instrument benötigt.
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