Sloupová síň Pražského hradu, Säulenhalle in der Prager Burg, Tschechische Republik.
Die Säulenhalle des Prager Schlosses ist ein Raum mit drei übereinander angeordneten Säulenreihen, die vertikal in die Burgmauern eingebaut wurden. Die äußere Fassade des Schlosses behielt dabei ihr ursprüngliches Aussehen, während der Innenraum durch diese gestaffelten Säulen strukturiert wird.
Der Raum entstand während der Umgestaltung des Schlosses zwischen 1927 und 1930, als der Architekt Joze Plecnik den Westflügel in eine Präsidentenresidenz umwandelte. Diese Renovierungsphase führte zur Schaffung moderner Innenräume, die die mittelalterliche Struktur des Schlosses bewahrten.
Die Säulenhalle dient als zeremonieller Eingangsbereich mit einer Treppe zum Nordflügel, insbesondere zum Spanischen Saal.
Der Raum ist über das Matthias-Tor erreichbar und verbindet verschiedene Bereiche des Schlosses miteinander. Von hier aus können Besucher zur Spanischen Halle und zur Rudolf-Galerie gelangen.
Die drei Säulenebenen folgen den verschiedenen Bodenhöhen aus früheren Bauperioden des Schlosses, was zu ihrem Namen führte. Diese Lösung zeigt, wie Plecnik alte Baustrukturen in sein modernes Design integrierte, anstatt sie zu entfernen.
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