Spanischer Saal, Zeremoniensaal in der Prager Burg, Tschechische Republik
Die Spanische Halle ist ein repräsentativer Raum in der Prager Burg mit einer Länge von 43 Metern, einer Breite von 21 Metern und einer Höhe von 12 Metern. Der Raum ist mit aufwendigen Kronleuchtern ausgestattet, die etwa 2.000 elektrische Lichter enthalten.
Die Konstruktion des Saales begann 1602 unter Kaiser Rudolf II., wobei der italienische Architekt Giovanni Maria Filippi den Raum für kaiserliche Skulpturensammlungen entwarf. Der Bau war Teil der künstlerischen Bestrebungen während der Herrschaft Rudolfs II.
Der Saal dient als zentraler Austragungsort für Präsidialempfänge, diplomatische Zeremonien und Kammermusikkonzerte im Komplex des Neuen Königspalastes. Die Funktion des Raumes zeigt sich in seiner repräsentativen Gestaltung und der Art, wie er für offizielle Anlässe genutzt wird.
Der Zugang zur Halle ist begrenzt und öffnet sich nur zweimal pro Jahr für Besucher, zu speziellen Öffnungen im Mai und Oktober zusammen mit anderen Repräsentationsräumen. Besucher sollten diese seltenen Öffnungstermine im Voraus planen und berücksichtigen.
Der Name des Saales stammt von den spanischen Pferdeställen, die sich direkt unter ihm befinden und die architektonische Anordnung der Prager Burg widerspiegeln. Diese unterirdische Verbindung zeigt die durchdachte Raumaufteilung des historischen Schlosses.
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