Church of the Virgin Mary, Ehemalige Kirche auf der Prager Burg, Tschechische Republik
Die Kirche der Jungfrau Maria ist eine ehemalige Kirche im Inneren der Prager Burg mit einem achteckigen Grundriss, der auf germanische Bautraditionen zurückgeht. Sie gehört heute zum Komplex eines Kulturguts der Tschechischen Republik und ist in die Strukturen des Burggeländes eingebettet.
Der Bau geht auf das 14. Jahrhundert zurück, als Kaiser Karl IV. die neue Prager Stadt entwickelte und das Burggelände mit neuen religiösen Bauten ausstattete. Der Architekt Matthias von Arras leitete die Planung und legte damit das Fundament für den Raum, wie er heute noch erhalten ist.
Die Kirche trägt den Namen der Jungfrau Maria und erinnert daran, wie zentral die Marienverehrung im mittelalterlichen Hofleben der Prager Burg war. Wer den Raum betritt, spürt noch heute, wie er für liturgische Zeremonien im Dienst des Hofes angelegt wurde.
Die Kirche liegt innerhalb des Burggeländes und ist über die regulären Besucherwege erreichbar, die durch die gesamte Burganlage führen. Da einige Bereiche je nach laufenden Arbeiten eingeschränkt sein können, lohnt es sich, vor dem Besuch zu prüfen, welche Teile zugänglich sind.
Die Kirche besitzt Buntglasfenster, die zwischen 1502 und 1505 gefertigt wurden, also nach dem Bau selbst, als eine neue Handwerkergeneration die Innenausstattung ergänzte. Wer nah an die Fenster herantritt, kann beobachten, wie einzelne Glasstücke zusammengesetzt wurden, um Licht und Farbe durch das Mauerwerk zu lenken.
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