Lomy Mořina, Kalksteinbruch in Bubovice, Tschechische Republik.
Der Steinbruch Lomy Mořina ist ein Kalksteinabbau bei Bubovice mit mehreren Abbaustellen, die verschiedene Arten von Rohstoffen für Bau und Industrie liefern. Die Anlage erstreckt sich über unterschiedliche Höhenstufen und hat sich im Laufe der Zeit zu einem bedeutenden Abbaubetrieb in der Region entwickelt.
Der Abbau begann 1891, als Gottfried Bächer eine industrielle Lizenz erhielt und damit die Grundlagen des Betriebs schuf. Während des Kommunismus diente ein Teil der Anlage zwischen 1949 und 1953 als Arbeitslager für politische Häftlinge.
Der Mexico-Abschnitt des Komplexes diente von 1949 bis 1953 als Zwangsarbeitslager, wo politische Gefangene harte Bedingungen ertrugen.
Das Gelände ist von der Straße aus sichtbar und liegt relativ nah bei Prag, erreichbar über die Autobahn D5. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Betrieb handelt und der Zutritt beschränkt sein kann.
Die Zusammensetzung des abgebauten Materials umfasst 60 Prozent chemischen Kalkstein und 40 Prozent Bauaggregate, verteilt in Größen von 4 bis 300 Millimetern.
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