Důl Max, Bergbauerbe in Libušín, Tschechische Republik
Důl Max ist ein ehemaliger Steinkohlenabbau in Libušín mit zwei senkrechten Gitternetzgerüsten über dem Schacht, die mit separaten Maschinengebäuden mit Dampfmaschinen aus 1890 verbunden sind. Das Gelände bewahrt auch zwei Kesselhauser mit Firstlüftung, ein Torhaus, einen Feuerwehrschuppen und eine Wohnvilla.
Die Grube begann ihre Tätigkeiten 1890, nachdem der Schacht bereits 1888 abgeteuft worden war. Der Kohleabbau setzte sich durch die folgenden Jahrzehnte fort bis zur endgültigen Stilllegung 1980.
Der Name der Grube stammt von Maximilian Egon Fürstenberg, einem einflussreichen Vorstandsmitglied der Prager Eisenwerke, dessen Familie die Region prägte. Besucher sehen heute noch die Spuren dieser industriellen Vergangenheit in den erhaltenen Gebäuden und Strukturen.
Das Gelände ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die Gebäude über den gesamten Platz verteilt sind und unterschiedliche Perspektiven bieten. Die Infrastruktur ist gut erhalten, aber es ist hilfreich, vorher etwas über den Betriebsablauf einer Steinkohlengrube zu erfahren, um die einzelnen Strukturen richtig einzuordnen.
Der Schacht erreichte in seiner tiefsten Phase eine Tiefe von über 600 Metern und war lange Zeit die tiefste Bergbauanlage in der Region Kladno. Diese technische Leistung war für die damalige Zeit außergewöhnlich und machte die Grube zu einem wichtigen Zentrum des Kohleabbaus.
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