Jeskyně Jáchymka, Kalksteinhöhle in Babice nad Svitavou, Tschechische Republik.
Die Jeskyně Jáchymka ist eine Kalksteinhöhle im Mährischen Karst, die sich über mehrere Ebenen erstreckt und von Wasser aus dem Křtinský-Bach durch Devonkalkstein geformt wurde. Die Höhle zeigt typische Karstformationen mit verschiedenen Gängen und Kammern, die über die Zeit hinweg durch geologische Prozesse entstanden sind.
Menschen nutzten die Höhle seit der Urgeschichte; archäologische Grabungen fanden zahlreiche fossile Säugetierknochen, darunter zwei montierte Skelette des Hundes Cuon europaeus aus dem späten Pleistozän, eine weltweite Rarität im Mährischen Museum in Brno. Im 19. Jahrhundert lebte hier der Eremit Joachim, der der Höhle ihren Namen gab.
Der Name stammt von dem Eremiten Joachim, der im 19. Jahrhundert in der Höhle lebte. Ein blau markierter Wanderweg von Adamov nach Býčí skála, Kostelík und Křtiny führt durch die Höhle. Im Frühjahr 2024 brütete ein Wanderfalke an der Höhle, woraufhin die Naturschützer den Weg vorübergehend umleiteten.
Ein blau markierter Wanderweg von Adamov Richtung Býčí skála, Kostelík und Křtiny führt direkt durch die Höhle; Genehmigung oder Führung sind nicht nötig. Im Frühjahr 2024 brütete ein Wanderfalke an der Höhle, woraufhin die Ranger den Weg um Jáchymka vorübergehend umleiteten.
Hier fand man zwei zusammengesetzte Skelette des ausgestorbenen Hundetiers Cuon europaeus aus dem späten Pleistozän, die im Mährischen Museum in Brno aufbewahrt werden und als weltweite Rarität gelten. Der Guano der Höhle wurde als Dünger abgebaut.
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