Calvary in Motol, Naturdenkmal und Schutzgebiet in Motol, Tschechische Republik.
Calvary in Motol ist ein 3,71 Hektar großes Naturdenkmal in Prag 5, das die Straße Plzeňská in zwei Felsanhöhen aus Gesteinen des frühen Paläozoikums teilt, die zwischen 285 und 318 Metern liegen. Ein Basaltfelsen über dem Motolský potok trägt ein Kreuz von 1721 mit dem Wappen der Malteserritter; im Nordteil wurde um 1970 ein Waldpark angelegt.
Das Gebiet wurde 1982 offiziell von der tschechischen Regierung als Naturschutzgebiet ausgewiesen und seitdem unter Schutz gestellt. Diese Maßnahme sicherte die ökologischen Besonderheiten des Ortes für zukünftige Generationen.
Das Kreuz auf dem Basaltfelsen trägt die Jahreszahl 1721 und das Wappen der Malteserritter, des ältesten Ritterordens der Welt, dem die Mühle unter dem Felsen gehörte. 1846 führte der Historiker Václav Vladivoj Tomek seine Freunde Pavel Josef Šafařík und Karel Havlíček Borovský hierher.
Der Besuch erfordert keine besondere Ausrüstung, da die Wege für typische Wanderungen geeignet sind und das Gebiet ganzjährig zugänglich ist. Besucher sollten angemessene Schuhe mitbringen und sich bewusst sein, dass das Gelände je nach Jahreszeit nass oder matschig sein kann.
Auf dem Felsen mit dem Kreuz wächst eine Population von Allium strictum, einem seiner wenigen Standorte in Böhmen. 1846 führte der Historiker Václav Vladivoj Tomek Pavel Josef Šafařík und Karel Havlíček Borovský hierher; Joachim Barrande entdeckte am Hang zwei Fossilienfundstätten.
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