Mravenčák, Naturdenkmal in Lestkov, Tschechische Republik.
Mravenčák ist ein kegelförmiger Hügel und ein Naturdenkmal am rechten Ufer der Ohře südlich von Klášterec nad Ohří. Sein Gipfel erreicht 531 Meter, und am Südwesthang erhebt sich eine drei bis sechs Meter hohe Felswand aus leucitischem Tephrit und Tuff, Jakubova skála oder Čertův zub genannt, über dem 1,5 Hektar großen Schutzgebiet.
Der Hügel war lange entwaldet und landwirtschaftlich genutzt; im Wald zeugen Reste kleiner Wiesen und alte Obstbäume davon. Das Schutzgebiet auf dem Gipfel wurde am 22. November 1990 vom Kreisnationalausschuss Chomutov unter der Nummer 1507 ausgewiesen. Historische Quellen nennen ihn auch Hackelberg, Häckelberg, Hekberg, Kegelberg oder Mravenečník.
Der Name Mravenčák wird oft mit mravenec, tschechisch für Ameise, verbunden, doch historische Quellen nennen den Hügel Hackelberg, Häckelberg, Hekberg, Kegelberg oder Mravenečník. Im Wald um den geschützten Gipfel sind Reste kleiner Wiesen und alter Obstbäume erhalten, Zeugnisse der früheren Rodung und landwirtschaftlichen Nutzung.
Der Ort ist zu Fuß durch die Berglandschaft erreichbar und liegt in einer Gegend mit ausgeschilderten Wanderwegen. Besucher sollten wetterfeste Kleidung mitbringen, da die Bedingungen in den Bergen schnell wechseln können.
Das Schutzgebiet umfasst 1,5 Hektar zwischen 490 und 531 Metern, fast gleichmäßig auf Wald (0,72 ha) und nackten Fels (0,78 ha) verteilt. Auf dem Felsband am Südwesthang wächst die Böhmische Kuhschelle (Pulsatilla pratensis subsp. bohemica), der botanische Höhepunkt des Ortes. Wildschweine wühlen den Boden auf, Touristen beschädigen die Pflanzen, was die Steppenflora gefährdet.
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