Paradiesgarten, Renaissancegarten in der Prager Burg, Tschechische Republik.
Der Rajská zahrada ist ein Renaissancegarten innerhalb des Komplexes der Prager Burg mit terrassenförmig angelegten Blumenbeeten, Wasserbecken und gepflasterten Wegen. Die Fläche zeigt unterschiedliche Höhenniveaus, verbunden durch Treppen und Rampen, die sich durch die Anlage schlängeln.
Der Kaiser Rudolf II. gründete diesen Garten im 16. Jahrhundert als Teil seiner königlichen Residenz und pflanzte Renaissanceprinzipien in die Gestaltung ein. Über die Jahrhunderte wurde der Garten mehrfach umgestaltet und erweitert, behielt aber die Grundstruktur seiner ursprünglichen Anlage.
Der Name bedeutet "Paradiesgarten", was auf die wohlgeordnete und harmonische Gestaltung anspielt. Besucher sehen heute symmetrische Beete, geometrische Wege und Springbrunnen, die das Ideal einer idealen Landschaft widerspiegeln.
Der Garten ist durch den Haupteingang der Prager Burg zugänglich, am besten während der regulären Öffnungszeiten besuchen. Bequeme Schuhe sind empfehlenswert, da der Weg über Treppen und unterschiedliche Ebenen führt.
Der Garten bewahrt Steinskulpturen und Brunnen aus verschiedenen Epochen, die zeigen, wie sich die Gartenkünstlerische Tradition Böhmens über Jahrhunderte verändert hat. Manche dieser Kunstwerke stammen aus früheren Arbeiten, wurden aber bei späteren Renovierungen bewahrt und in den neuen Rahmen integriert.
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