Santoška, Kulturdenkmal und Bauernhof in Smíchov, Tschechische Republik.
Die Santoška ist ein ehemaliges Gehöft in Smíchov, von dem nur eine neugotische Villa erhalten ist, die 1868 aus einem barocken Haus umgebaut wurde. Die Villa steht am Nordwestrand des Parks auf nahezu rechteckigem Grundriss mit Ecktürmchen und Risaliten; eine Ost-West-Allee führt zu ihr.
Im Mittelalter lagen hier Weinberge, 1654 entstand ein frühbarockes Gehöft. 1719 schenkte Fürst Adam František von Schwarzenberg es seinem Anwalt František Vilém Sonntag, nach dem es benannt wurde. Die Familie Daubek kaufte es 1813 und ließ die Barockvilla 1868 im neugotischen Stil umbauen; die Stadt Smíchov erwarb Villa und Park 1907 für 380 000 Kronen.
Der Name stammt von dem Juristen František Vilém Sonntag, dem Fürst Adam František von Schwarzenberg das Gut 1719 übergab; zunächst schrieb man Sontoška. Im Park stehen eine Flora-Statue und ein Pfeilertor mit zwei Putten darauf, beide František Ignác Platzer zugeschrieben. Seit 1953 dient die Villa als Kindergarten.
Die Villa dient als laufender Kindergarten und ist nur von außen zu sehen; der angrenzende Santoška-Park ist frei zugänglich, seine Wege wurden 2020 mit Granitpflaster erneuert. Eine Baumallee auf der Ost-West-Achse führt zur Villa, und eine vom Stadtteil Smíchov errichtete Treppe verbindet den Park mit dem Restaurant unterhalb.
Der Name der Villa geht auf den Juristen František Vilém Sonntag zurück, dem Fürst Adam František von Schwarzenberg das Gut 1719 für seine juristischen Dienste überließ; zunächst schrieb man Sontoška. Im Park stehen die Flora-Statue und das Pfeilertor mit zwei Putten darauf, die František Ignác Platzer zugeschrieben werden.
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