Kordova vila Helenka, Kulturdenkmal Villa in Smíchov, Tschechische Republik.
Kordova vila Helenka ist ein Wohngebäude in Smíchov, das Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet wurde und heute unter Denkmalschutz steht. Das Gebäude zeigt charakteristische architektonische Merkmale dieser Zeitperiode, die sich in seinen Fassaden und Strukturen widerspiegeln.
Das Haus wurde 1903 erbaut, als Prag eine Phase intensiver Wohnbebauung durchlebte. Diese Bauzeit prägte die architektonische Entwicklung ganzer Stadtteile.
Alois Korda benannte die Villa nach seiner Tochter Helenka; die fünfköpfige Familie zog nach der Fertigstellung 1903 ein. Der Maler František Kobliha entwarf den Sgraffito-Schmuck der Fassaden. Zur Straße hin zeigt die gelbe Fassade eine Sonnenuhr in Form einer lächelnden Sonne, nach Westen blickt ein Engel mit großen Flügeln.
Das Gebäude liegt im Smíchov-Bezirk an der Straße Na Václavce und kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß erreicht werden. Die villa steht direkt in einem bewohnten Wohngebiet, daher sollten Besucher respektvolle Abstände einhalten.
Alois Korda, seit 1896 in Smíchov als Baumeister registrierter Maurermeister, hatte sein Arbeitszimmer im Türmchen der Villa. Im Inneren liegt zudem ein Tanzsaal mit Pflanzenornamenten aus Palmblättern, und im Dachgeschoss ist Kordas ursprüngliches Atelier erhalten.
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