Nikolajka, Kulturdenkmal-Landgut in Smíchov, Prag, Tschechien
Nikolajka ist ein spätklassizistisches Anwesen in Smíchov, das an den Seiten um ein Stockwerk erhöht und mit einem Walmdach gedeckt ist. Die Fassade trägt einen Balkon auf quadratischen Pfeilern, die Räume im Erdgeschoss sind tonnengewölbt, und im Garten steht eine Kapelle mit Blechdach, in deren Nische eine hölzerne Marienstatue steht.
JUDr. Antonín František Nikolai, Adjunkt der Finanzbehörden und Rechtsberater der Häuser Liechtenstein, Eggenberg und Schwarzenberg, ließ das Anwesen Ende des 17. Jahrhunderts auf ehemaligem Weinbergland errichten. Im 18. Jahrhundert wurde es radikal umgebaut, 1860 erhielt es sein spätklassizistisches Aussehen. Seit 1964 steht es unter Denkmalschutz.
Die Kapelle im Garten zeigt traditionelle Volksfrömmigkeit mit ihrer hölzernen Marienstatue und dem Metalldach. Sie spiegelt die Verbindung zwischen dem Anwesen und der lokalen religiösen Praxis wider.
Nikolajka liegt am Ende der Sackgasse U Nikolajky am Hang in Smíchov und ist zu Fuß von den umliegenden Straßen erreichbar. Das Gebäude ist privater Wohnraum und nicht zugänglich; Fassade, Balkon auf quadratischen Pfeilern und Gartenkapelle sind von außen zu sehen.
Die Straße U Nikolajky ist nach dem Anwesen benannt, doch das Anwesen selbst trägt den Namen von Antonín František Nikolai, dem Juristen, der es Ende des 17. Jahrhunderts auf einem ehemaligen Weinberg errichten ließ. Der Zusammenhang ist beim Vorbeigehen leicht zu übersehen.
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