Městský dům kultury Petra Bezruče, Kulturhaus in Opava-Předměstí, Tschechische Republik.
Der Městský dům kultury Petra Bezruče ist ein Gebäude im Zentrum von Opava, das von Leopold Bauer entworfen und 1908–1910 erbaut wurde. Sein Inneres wird von einer massiven doppelläufigen Marmortreppe ins erste Obergeschoss dominiert, und der Hauptsaal besitzt Glasfenster von Adolf Zdrazila, die Frauen als Symbole der schlesischen Handwerke zeigen. Über dem Haupteingang befinden sich vier Skulpturen von Josef Obeth, der auch sechzehn Steinreliefs an der Fassade schuf.
Das Gebäude entstand zwischen 1908 und 1910 nach dem Entwurf von Leopold Bauer und diente zunächst als Handelskammer. Nach seiner Verstaatlichung 1949 wurde es als Kulturzentrum umgenutzt.
Der Name des Hauses ehrt den Dichter Petr Bezruč, und sein Zeremoniensaal birgt eine 1978 von Rieger Klos gebaute Orgel, deren Spieltisch und Bedienung nahezu identisch mit dem Instrument im Konkathedraldom Mariä Himmelfahrt in Opava sind. Der Saal dient weiterhin Hochzeiten und Bürgerfeiern.
Die Bibliothek im Erdgeschoss bietet einen guten Ausgangspunkt zum Erkunden des Gebäudes, während die Orgelhalle und der Veranstaltungssaal oben über Treppen oder Aufzug erreichbar sind. Besucher können die öffentlichen Bereiche selbstständig erkunden oder an geplanten Kulturveranstaltungen teilnehmen.
Über dem Haupteingang stehen vier Skulpturen des schlesischen Bildhauers Josef Obeth, der auch sechzehn Steinreliefs an der Fassade schuf. Die Eingangstüren folgen einem Entwurf Leopold Bauers, mit einem Figurenmotiv des Wiener Bildhauers Gustav Gurschner. Bauer entwarf zudem die Leuchten, Beschläge und Ziergitter.
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