Thunovská kaple svatého Jana Nepomuckého, Neugotische Kapelle in Letná, Tschechische Republik
Thunovská kaple svatého Jana Nepomuckého ist eine neugotische Kapelle in Letná mit einer Sammlung von Skulpturen, einer Familiengruft und architektonischen Merkmalen des 19. Jahrhunderts. Das Innere zeigt sorgfältig gestaltete Räume mit Steinmetzarbeiten und Dekorationselementen, die typisch für den Stil dieser Zeit sind.
Die Kapelle ersetzte 1872 eine ursprüngliche Barockstruktur und wurde unter der Aufsicht von Architekt Josef Mocker nach Plänen von Friedrich von Schmidt errichtet. Der Neubau entstand als Teil der Umgestaltung der Stätte durch die Familie Thun-Hohenstein, die den Ort mit ihrer Vision des 19. Jahrhunderts prägte.
Die Kapelle zeigt Statuen der Vierzehn Nothelfer, die der Bildhauer Josef Fischer schuf und die in der katholischen Tradition verehrte heilige Figuren darstellen. Besucher können diese Werke als Ausdruck der religiösen Hingabe der Familie sehen, die den Ort gestaltete.
Die Kapelle ist während der Sommermonate für Führungen geöffnet und bietet freien Eintritt an, wobei außerhalb der regulären Öffnungszeiten auch geplante Besuche möglich sind. Es ist ratsam, sich vorher zu erkundigen, da die Öffnung von Jahreszeit und besonderen Veranstaltungen abhängen kann.
Die Familie Thun-Hohenstein nutzte die Kapelle bis 1935 als Grabstätte, bevor die Überreste in die Kirche des Heiligen Kreuzes verlegt wurden. Diese Veränderung zeigt, wie sich die Verwendung solcher privaten Orte im 20. Jahrhundert wandelte.
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