Christuskirche, Neugotische Kirche in Podmokly, Tschechische Republik
Die Kirche Jesu Christi in Děčín-Podmokly ist eine dreischiffige Basilika mit niedrigen Seitenschiffen, einem weiten Querhaus und einem Westturm, der über der Firstlinie in ein Oktogon übergeht. Der Dresdner Architekt Gotthilf Ludwig Möckel errichtete sie 1881–1884 als vereinfachte Kopie seiner Lukaskirche in Zwickau-Planitz in Werkstein und frühgotischen Formen.
Der Bau der Kirche begann 1881 und wurde 1884 abgeschlossen, was eine Phase der religiösen Entwicklung in der Region markierte. Diese Errichtung fiel in eine Zeit, als evangelische Gemeinden in Böhmen ihre eigenen Gotteshäuser schufen.
Die Kirche steht als Symbol für die evangelische Gemeinschaft, die sich hier in Podmokly niedergelassen hatte. Sie zeigt, wie protestantische Gemeinden in dieser böhmischen Region ihre eigenen Gebäude schufen, um ihre Gottesdienste und Traditionen zu bewahren.
Die Kirche steht in Děčín-Podmokly in der Region Ústí nad Labem, Tschechien. Sie ist eine aktive Pfarrkirche der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder; der Zugang richtet sich daher nach Gottesdiensten und Absprachen mit der Gemeinde, nicht nach festen Besuchszeiten. Das Gebäude ist ein Kulturdenkmal der Tschechischen Republik.
Eine Tafel an der Kirchenmauer erinnert daran, dass Albert Schweitzer hier am 15. Januar 1923 ein Orgelkonzert gab. Der Bau ist eine vereinfachte Kopie der Lukaskirche, die Möckel 1873–1876 in Zwickau-Planitz errichtet hatte, und folgt demselben Konzept: dreischiffige Basilika mit niedrigen Seitenschiffen, weitem Querhaus und einem Westturm, der über der Firstlinie ins Achteck übergeht.
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