Krausebauden-Stausee, Stausee in Tschechien
Der Labská-Staudamm ist ein künstliches Becken in den Krkonoš-Bergen in der Nähe von Špindlerův Mlýn, das sich in einem von Bergen und Wald umgebenen Tal erstreckt. Die ruhig fließende Wasseroberfläche spiegelt den Himmel und die umliegenden Hügel wider und wird von befestigten Wegen und Gebirgswegen umgeben, die Blicke auf das Wasser und die bewaldeten Hänge bieten.
Der Damm wurde zwischen 1910 und 1914 erbaut, um die Dorfbewohner vor Hochwassern zu schützen, die beim Schneeschmelzen in den Bergen auftraten. Das Bauwerk war eine der ersten Wasserkraftanlagen an der Elbe und trug wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei.
Der Staudamm ist ein wichtiger Teil der lokalen Identität und wird von der Gemeinschaft als natürlicher Treffpunkt für Spaziergänge und Freizeitaktivitäten geschätzt. Die Menschen nutzen das Gewässer und seine Uferbereiche seit Generationen als Ort der Erholung und zum Verbinden mit der umgebenden Berglandschaft.
Das Gelände ist ganzjährig erreichbar und bietet Parkplätze direkt am Damm sowie Restaurants und Snack-Stände entlang der Wege. Die Pfade rund um das Becken sind überwiegend flach und asphaltiert, ideal für Familien, obwohl Winter und Schnee die Routen schwieriger machen können.
Eine kleine Wasserkraftanlage mit vier Turbinen wurde 1994 am Damm installiert und liefert seither Strom an die Umgebung. Dieses Projekt zeigt, wie moderne Energieerzeugung mit der natürlichen Landschaft und der Wasserkraft-Tradition der Region harmoniert.
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