Nationalpark Riesengebirge, Nationalpark im Norden der Tschechischen Republik
Krkonoše ist ein Nationalpark im nördlichen Tschechien, der sich über drei Bezirke erstreckt und Bergwiesen, Wälder und felsige Gipfel umfasst. Der höchste Punkt liegt auf Sněžka, einem Gipfel an der Grenze zu Polen, umgeben von sanften Kämmen und tiefen Tälern.
Die Regierung gründete das Schutzgebiet 1963, um die Natur der Berge zu bewahren, nachdem Jahrzehnte der Forstwirtschaft und des Bergbaus Spuren hinterlassen hatten. Seitdem wurden viele Bereiche wiederhergestellt, wobei die Verwaltung Programme zur Erhaltung der Pflanzen und Tierwelt einführte.
Der Name Krkonoše stammt aus slawischen Wurzeln und wird heute noch in Ortsnamen und auf Wegweisern verwendet, die durch die Berglandschaft führen. Viele Wanderwege folgen alten Pfaden, die früher von Hirten und Holzfällern genutzt wurden und heute Besucher zu Berghütten und Aussichtspunkten führen.
Wanderwege verbinden Bergdörfer miteinander und sind das ganze Jahr über begehbar, wobei Frühjahr und Herbst die ruhigsten Zeiten sind. Seilbahnen erleichtern den Aufstieg zu höheren Lagen, und viele Routen sind für erfahrene Wanderer mit angemessener Ausrüstung geeignet.
Ein Wasserfall im Labský důl Tal stürzt in mehreren Stufen über Felsen hinab und gehört zu den höchsten im Land. Die umliegenden Wände aus Granit fangen das Geräusch des fallenden Wassers ein und erzeugen ein anhaltendes Echo.
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