Sztolnie Kowary, Unterirdisches Uranbergwerk-Museum in Kowary, Polen.
Sztolnie Kowary ist ein ehemaliges Uranbergwerk, das heute als Museum zugänglich ist und über 1200 Meter Stollen durch unterirdische Kammern umfasst. Besucher sehen Abbaumaschinen und Mineralsammlungen, die verschiedene Phasen der Förderung dokumentieren.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Mine von 1945 an zur Uranförderung für die Sowjetunion genutzt und stellte diese Tätigkeit 1973 ein. Danach entwickelte es sich zu einer Bildungseinrichtung für die Technische Universität Breslau.
Der Ort zeigt, wie Bergbau das Leben in der Region prägte und Menschen über Generationen hinweg zusammenbrachte. Die Exponate erzählen von der Arbeit unter Tage und dem Alltag derjenigen, die hier tätig waren.
Besuche finden als geführte Touren statt, die etwa eine Stunde dauern und durch die unterirdischen Gänge führen. Der Weg ist sicher ausgestattet und regelmäßig überwacht, sodass Besucher beruhigt die Route gehen können.
Das Gelände verbindet tatsächlich zwei separate Schächte - Podgórze und Liczyrzepa - die zusammen den tiefsten Bergbauzugang des Landes bieten. Diese Kombination macht es zu einem ungewöhnlichen Ort, um verschiedene Abbautiefenebenen an einem Besuch zu erleben.
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