Kowary, Bergbaustadt in Niederschlesien, Polen
Kowary ist eine Gemeinde am Fuße des Karkonosze-Gebirges in Niederschlesien, umgeben von Wäldern und Bergketten. Die Siedlung erstreckt sich über ein bergiges Gelände mit typischer Berglandschaftsstruktur.
Die Siedlung begann 1148, als Bergleute unter Herzog Bolesław IV. Erze aus dem Boden holten und eine Bergbaugemeinde gründeten. Diese frühe Bergbautradition prägte die Entwicklung des Ortes für Jahrhunderte.
Der Miniaturpark zeigt Nachbauten von Gebäuden aus der Region und vermittelt Besuchern einen Eindruck von der lokalen Baukunst. Die Ausstellung hilft dabei, die architektonische Vielfalt der umliegenden Landschaft zu verstehen.
Man kann Kowary mit der Bahn von Jelenia Góra erreichen, was durch die bergige Landschaft Niederschlesiens führt. Die Anreise bietet während der Fahrt bereits Ausblicke auf die Berglandschaft der Region.
Unter der Stadt befinden sich alte Uranminen, die heute als Besucherrouten zugänglich sind und es erlauben, in die unterirdischen Stollen einzufahren. Diese ehemaligen Bergbauanlagen bieten einen seltenen Blick auf die Bergbaugeschichte unter der Erde.
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