Church of Saint John the Baptist in Frenštát pod Radhoštěm, Gotische Kirche in Frenštát pod Radhoštěm, Tschechische Republik.
Die Kirche St. Johannes der Täufer ist ein einschiffiger Bau mit einem vorspringenden quadratischen Turm, einem schmaleren polygonalen Presbyterium und rechteckigen Anbauten der Seitentribünen und der Sakristei. Der Turm trägt eine Zwiebelhaube mit Laterne, und das Satteldach trägt einen kleinen Dachreiter. Das Schiff wird durch einen spitzbogigen Triumphbogen getrennt, und der Turm hat in den ersten drei Geschossen je ein kleines Fenster und im vierten ein rundes Zifferblatt.
Der Bau begann 1631 und wurde 1634 vollendet. Der Turm wurde 1717 begonnen, 1780 erhöht und mit einer Zwiebelhaube gedeckt; 1769 kamen seitliche Tribünen hinzu. 1849 folgten Seitenvorhallen mit Oratorien, und die regotisierenden Eingriffe von 1891 brachten die neugotische Ausstattung.
Die Kirche heißt im Ort die „obere“ oder Filialkirche, zum Unterschied von der Pfarrkirche im Zentrum. Der Maler Albín Polášek stiftete vierzehn gemalte Kreuzwegstationen, von Josef Knězek stammen ein Auferstehungsbild und eine Krippe. Der Bildhauer Jan Knebl hatte die vierzehn Kapellen des Kreuzwegs am früheren Friedhof geschmückt, der die Kirche umgab.
Die Kirche steht im Ortszentrum, ihr Turm mit Zwiebelhaube ragt über die umliegenden Straßen. Der Turm wurde 1717 begonnen, 1780 erhöht und mit der Zwiebelhaube gedeckt; das Zifferblatt der Uhr sitzt im vierten Geschoss. Die seitlichen Emporen stammen von 1769, die Seitenvorhallen mit Oratorien von 1849.
Vor dem Ersten Weltkrieg hingen vier Glocken in der Kirche; die größte, dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht, wog etwa 20 Zentner und sprang 1915. Im Oktober 1917 nahm eine Requisitionskommission drei Glocken mit und ließ nur die kleinste, den heiligen Wenzel, zurück. 1927 wurden neue Glocken aufgehängt, im selben Jahr wurde auch eine Turmuhr von Karel Adamec aus Čáslav montiert.
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