One Square Inch of Silence, Umweltprojekt im Olympic National Park, Vereinigte Staaten
Das One Square Inch of Silence Projekt markiert einen bestimmten Ort im Hoh-Regenwald mit einem roten Stein auf einem moosbedeckten Stamm. Der Platz dient als Messstelle, um natürliche Geräusche zu dokumentieren und die Auswirkungen von Lärmverschmutzung auf das Waldökosystem zu untersuchen.
Das Projekt wurde am Tag der Erde 2005 gegründet, um die Naturklänge im unerschlossenen Hinterland des Olympic National Park zu schützen. Die Initiative entstand aus der Sorge, dass zunehmender Lärm auch in entfernte Wildnisgebiete eindringt.
Das Projekt setzt sich dafür ein, natürliche Klänge zu schützen und die Auswirkungen von Lärm auf Wildnisgebiete zu dokumentieren. Besucher können diese stillere Ecke des Waldes selbst erleben und verstehen, wie wichtig es ist, solche ruhigen Orte zu bewahren.
Der Zugang erfordert einen etwa zweistündigen Fußweg von der Hoh Rain Forest Visitor Center durch alte Bäume und Unterholz. Besucher sollten auf feuchte Bedingungen vorbereitet sein und genügend Zeit einplanen, um das Gebiet in aller Ruhe zu erkunden.
Das Projekt basiert auf der Idee, dass die Schutzung eines winzigen Platzes positive Effekte über viele Quadratkilometer ausstrahlen kann. Diese Philosophie zeigt, dass selbst kleine Naturschutzmaßnahmen große Auswirkungen auf das Verständnis für Wildnisbewahrung haben können.
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