Mount Olympus, Berggipfel im Olympic National Park, Washington, Vereinigte Staaten
Der Mount Olympus ist mit 2430 m der höchste Gipfel der Olympic Mountains im Olympic-Nationalpark. Seine oberen Hänge bestehen aus Schnee und Eis, durchbrochen von dunkelgrauen Felswänden und gezackten Graten. Ein langer, hellblauer Gletscher fließt von den oberen Schneefeldern durch ein zentrales Tal nach unten links.
Der spanische Entdecker Juan Pérez nannte den Gipfel 1774 Cerro Nevado de Santa Rosalía, die erste europäische Benennung eines geografischen Objekts im heutigen Washington. John Meares gab ihm 1788 den Namen Mount Olympus. 1890 erreichte eine von Joseph P. O'Neil geleitete Expedition den Gipfel, vermutlich den Südgipfel. Am 13. August 1907 gelang L.A. Nelson und zehn weiteren Bergsteigern die Erstbesteigung des höchsten Westgipfels; ein Teil der Gruppe hatte den niedrigeren Ostgipfel bereits am Vortag erreicht.
Die Duwamish hielten den Mount Olympus für den Wohnort eines Donnervogels, der Blitze und Regen erzeugte, und mieden das Gebiet. Der für die Olympic Mountains belegte Name Sunh-a-do wird fälschlich oft als indianischer Name des Berges ausgegeben. Der heutige Name stammt vom britischen Seefahrer John Meares aus dem Jahr 1788.
Die Besteigung erfordert Vorbereitung und gute körperliche Kondition, da der Aufstieg lange Wanderungen durch variable Waldlandschaften einschließt. Es ist ratsam, sich rechtzeitig über die besten Ausgangspunkte und die aktuelle Bedingungen der Route zu informieren.
Der Mount Olympus hat drei Gipfel: Der Westgipfel ist mit 2432 m der höchste, der Mittelgipfel erreicht 2417 m und der Ostgipfel 2366 m. Ein Teil der Expedition von 1907 hatte den niedrigeren Ostgipfel bereits am Vortag erreicht, der niedrigste Mittelgipfel war schon früher bestiegen worden.
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