Erzeparchie Bassora, Katholische Erzeparchie in Basra, Irak
Die Chaldäische Katholische Erzeparchie von Basra ist eine kirchliche Verwaltungsstruktur, die sich über vier Gouvernements in Südiraks erstreckt: Basra, Maysan, Wasit und Dhi Qar. Sie besitzt zwei aktive Pfarreien mit dem Mariendom in Basra und der Marienkirche in Amara.
Die Erzeparchie wurde 1954 durch ein Dekret von Papst Pius XII. gegründet und setzte eine christliche Präsenz fort, die seit dem Jahr 280 mit der Diözese Perat-Maishan in der Region bestand. Diese kontinuierliche Tradition zeigt, wie lange das Christentum bereits in diesem Teil des Irak verwurzelt ist.
Die Gemeinde hier wird von zwei Pfarreien betreut, die sich um die Bedürfnisse der katholischen Gläubigen kümmern und lokale religiöse Praktiken pflegen. Besucher können in diesen Kirchen das alltägliche Gebetsleben und die Traditionen der Chaldäischen Katholiken erleben.
Der Sitz der Erzeparchie befindet sich in Basra und wird von Erzbischof Habib Al-Naufali geleitet, der seit 2014 im Amt ist. Besucher sollten bedenken, dass als kirchliche Institution der Zugang zu bestimmten Bereichen möglicherweise eingeschränkt ist und vor dem Besuch zu klären sein könnte.
Im Jahr 2015 eröffnete die Erzeparchie das erste christliche Museum in Südiraks, das religiöse Artefakte und historische Dokumente aus der Region bewahrt. Das Museum stellt eine wichtige Initiative dar, um das reichhaltige Erbe des lokalen Christentums für kommende Generationen zu sichern.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.