Persischer Golf, Bucht zwischen Iran und Arabischer Halbinsel, Naher Osten.
Der Persische Golf ist ein flaches Gewässer zwischen Iran und der Arabischen Halbinsel, das sich über tausende Kilometer erstreckt und im Osten durch die Straße von Hormus mit dem Indischen Ozean verbunden ist. Seine maximale Breite erreicht etwa 340 Kilometer, während die engste Passage nur wenige Dutzend Kilometer breit ist.
Im 16. Jahrhundert kontrollierte Portugal diese Wasserstraße, bis das safawidische Reich die Europäer aus der Region vertrieb. Über Jahrhunderte hinweg diente die Durchfahrt als Handelsweg zwischen Asien und Europa, und verschiedene Reiche kämpften um die Kontrolle der Küsten.
Entlang der Küste legen Fischer mit traditionellen Dhau-Booten an, während in modernen Häfen Tanker ihre Ladung löschen. Die Menschen am Ufer leben vom Meer, ob durch Perlentauchen, Fischfang oder Handel, und jede Nation bringt eigene Bräuche und Sprachen mit ans Wasser.
Das Wasser bleibt das ganze Jahr über warm, meist zwischen 25 und 30 Grad Celsius, was Schwimmen und Wassersport angenehm macht. Die geringe Tiefe von durchschnittlich 50 Metern führt dazu, dass Strömungen und Wind die Bedingungen schnell verändern können.
Das Salzgehalt steigt hier auf über 40 Gramm pro Liter, weil mehr Wasser verdunstet als durch Flüsse nachfließt. Diese hohe Konzentration macht das Schwimmen leichter, ähnlich wie im Toten Meer, wenn auch nicht ganz so ausgeprägt.
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