Selangor, Verwaltungsstaat im westlichen Peninsula-Malaysia
Selangor ist ein Bundesstaat an der Westküste der malaiischen Halbinsel, der von der Straße von Malakka bis zum Titiwangsa-Gebirge reicht. Dieses Gebiet umfasst Küstenmangroven, Palmölplantagen, Industriezonen und tropische Wälder, die sich über flaches Land und sanfte Hügel verteilen.
Der Zinnabbau im 19. Jahrhundert verwandelte kleine Fischerdörfer in Handelsstädte und zog Arbeiter aus China und Indien an. Diese Entwicklung führte dazu, dass Kuala Lumpur, das als Zinnlager begann, schließlich zur Hauptstadt von Malaysia wurde, auch wenn die Stadt heute ein eigenes Bundesgebiet bildet.
Der Name kommt aus dem malaiischen Wort für den Fluss Selangor, der durch das Gebiet fließt und früher Handelswege verband. Heute zeigt sich diese Mischung in den Straßenmärkten, wo malaiische Händler neben chinesischen Teehäusern und indischen Gewürzständen arbeiten, während Tempel, Moscheen und Kirchen oft nur wenige Straßen voneinander entfernt stehen.
Die wichtigsten Autobahnen verlaufen von Norden nach Süden und verbinden Küstenstädte mit dem Binnenland, während der internationale Flughafen Kuala Lumpur südlich der zentralen Städte liegt. Viele Orte sind am besten mit dem Auto erreichbar, da öffentliche Verkehrsmittel außerhalb der Hauptgebiete seltener verkehren.
Die blaue Kuppel der Sultan-Salahuddin-Abdul-Aziz-Moschee in Shah Alam überspannt 51 Meter und ist von vier Minaretten umgeben, die jeweils 142 Meter in die Höhe ragen. Diese Höhe macht sie zu einem weithin sichtbaren Punkt in der flachen Landschaft ringsum.
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