Nationalpark Bako, Nationalpark in Kuching, Malaysia
Der Bako-Nationalpark liegt an der Spitze der Muara-Tebas-Halbinsel in Sarawak und bedeckt eine Fläche von etwa 27 Quadratkilometern mit Sandsteinfelsen, Buchten und dichtem Regenwald. Die Küstenlinie wechselt zwischen felsigen Klippen und kleinen Strandabschnitten, während das Innere von Pfaden durchzogen ist, die verschiedene Vegetationszonen verbinden.
Der Park wurde 1957 als erster Nationalpark in Sarawak eingerichtet, um die bedrohten Ökosysteme an der Mündung der Flüsse Bako und Kuching zu schützen. Die Schutzmaßnahmen erlaubten es den Wäldern und Küstenhabitaten, sich von früheren Eingriffen zu erholen.
Der Name stammt vom Fluss Bako, der an der Grenze des Parks fließt und den Besuchern als natürliche Orientierung dient. Die markierten Pfade führen durch Mangroven, Sumpfwälder und sandige Küstenabschnitte, wo Wanderer oft auf Makaken und Wildschweine treffen.
Die Anreise beginnt mit einer rund 37 Kilometer langen Fahrt von Kuching nach Kampung Bako, von wo eine etwa 20-minütige Bootsfahrt zur Parkverwaltung führt. Die Wanderwege sind in verschiedene Längen unterteilt, sodass Besucher je nach Kondition und verfügbarer Zeit zwischen kurzen Strecken und halbtägigen Routen wählen können.
Im Park leben etwa 150 Nasenaffen, die nur auf Borneo vorkommen und vor allem morgens und abends an den Mangrovenrändern zu sehen sind. Die Tierwelt umfasst zudem über 300 Pflanzenarten sowie zahlreiche Vogelarten, die in den verschiedenen Waldschichten nisten.
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